Der renommierte deutsche Parfümeur Marc vom Ende, ansässig in Berlin, vertritt die Überzeugung, dass wahre Duftkreationen in der Vorstellungskraft entstehen und nicht ausschließlich an der Duftorgel. Diese Philosophie, die einen ausgeprägten Geruchssinn und kontinuierliches Training hervorhebt, prägt seinen Ansatz maßgeblich. Als eine Schlüsselfigur bei Symrise hat er nicht nur zu zahlreichen olfaktorischen Meisterwerken beigetragen, sondern auch die nächste Generation von Parfümeuren durch seine Leitung der Parfümerieschule in Holzminden seit 2009 sowie durch den Aufbau und die Leitung firmeninterner Schulen in Deutschland und Indien maßgeblich geprägt.
Vom Endes kreativer Stil gleicht dem eines Malers, der Farben gekonnt mischt; er kombiniert gekonnt verfügbare Materialien, um den gewünschten Duft zu erzielen. Inspiration schöpft er dabei sowohl aus natürlichen Umgebungen als auch aus dem dynamischen Puls urbaner Landschaften. Sein vielfältiges Portfolio umfasst unvergessliche Kompositionen wie No. 1 für Aus Liebe zum Duft (2009), das maskuline Night Blue Eau de Toilette für Rockford (2012) und das raffinierte Calla für Linari (2011). Zu seinen jüngsten Werken zählen Neuwagen für Christian Kölbl (2023) und Lilac & Pear für Yardley (2023), die seine Vielseitigkeit über verschiedene Marken und Dufttypen hinweg demonstrieren.
Über seine gefeierten Kreationen hinaus reicht Marc vom Endes Einfluss tief in die Parfümerieausbildung und -entwicklung. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Konzeption des Kurses „Maître-des-Parfums“ für „first in beauty“, was sein Erbe als Mentor und Innovator weiter festigt. Sein Zitat „Ein guter Parfümeur kreiert im Kopf, nicht an der Duftorgel“, entnommen einem Tagesspiegel-Interview, fasst seinen visionären Ansatz zur Kunst des Duftes perfekt zusammen. Seine Arbeit spiegelt stets diese tiefe intellektuelle Auseinandersetzung mit Düften wider.