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Was ist der Unterschied zwischen losem und gepresstem Puder?

Was ist der Unterschied zwischen losem und gepresstem Puder?

Loses oder gepresstes Puder? Der feine Unterschied, der Ihr Make-up entscheidet

Puder gehört für viele zur täglichen Make-up-Routine. Spätestens im Drogerieregal stellt sich jedoch die Frage: lose oder gepresst? Beide Varianten sehen ähnlich aus, verhalten sich aber unterschiedlich auf der Haut. Die Wahl beeinflusst Haltbarkeit, Finish und Handhabung Ihres Make-ups. Hier lesen Sie, worin sich loser und gepresster Puder unterscheiden, für wen welche Form sinnvoll ist und wie Sie beide optimal nutzen.


Zwei Texturen, ein Ziel: Was Puder eigentlich leisten soll

Loses und gepresstes Puder haben grundsätzlich die gleichen Aufgaben.
Sie sollen den Teint mattieren, Make-up fixieren und das Hautbild optisch ausgleichen.

Loses Puder

  • besteht aus sehr fein gemahlenem Pulver
  • wird meist aus einem Döschen mit Siebeinsatz entnommen
  • wirkt oft besonders leicht und zart auf der Haut
Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen Dior Diorskin Forever Cushion Powder Fair (10 g).

Er eignet sich vor allem, um Foundation zu fixieren, Glanz zu reduzieren und ein möglichst natürlich wirkendes Finish zu erzielen. Durch die feine Textur lässt er sich gut verblenden und kann einen weichgezeichneten Look erzeugen.

Gepresster Puder

  • ist loses Puder, das mit Bindemitteln zu einem festen Pfännchen gepresst ist
  • kommt meist in einer kompakten Dose mit Spiegel
  • ist stabil, bröckelt weniger und lässt sich leicht transportieren

Er eignet sich gut, um unterwegs nachzupudern, punktuell zu mattieren oder das Hautbild zwischendurch etwas zu glätten.

Der Hauptunterschied liegt weniger in der Funktion, sondern in Textur, Handhabung und Intensität des Ergebnisses.


So setzen Sie loses und gepresstes Puder im Alltag sinnvoll ein

Die Auftragsmethode hat großen Einfluss auf das Ergebnis.

Losen Puder verwenden Sie am besten so:

  • Nach der Foundation mit einem großen, weichen Puderpinsel aufnehmen
  • Überschuss am Dosenrand leicht abklopfen
  • In sanften, streichenden Bewegungen über die T-Zone und andere glänzende Bereiche geben
  • Für länger haltende Augen- oder Lippenprodukte kleine Mengen gezielt auf die entsprechenden Partien setzen

Gepressten Puder nutzen Sie idealerweise so:

  • Mit einem Pinsel für ein leichteres, natürlicheres Ergebnis
  • Mit einem Schwämmchen oder einer Quaste, wenn Sie stärker mattieren oder mehr Deckkraft möchten
  • Vor allem zum Auffrischen unterwegs, gezielt nur dort auftragen, wo Glanz entstanden ist
Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen Sensai Cellular Performance Pressed Powder Powder (8 g).

Wenn Sie eher zu öliger oder Mischhaut neigen, kann loses Puder morgens für längeren Halt sorgen. Gepresster Puder in der Handtasche ist dann praktisch, um tagsüber nachzubessern.


Typische Stolperfallen: und wie Sie sie vermeiden

Beim Umgang mit Puder treten einige typische Fehler auf:

  • Zu viel Produkt auf einmal:
    Überschüssiges Puder setzt sich schneller in Poren und Fältchen ab und lässt die Haut trocken oder maskenhaft wirken.

  • Falsches Werkzeug:
    Mit der mitgelieferten Quaste entsteht schnell ein deutlich „pudriges“ Ergebnis. Ein weicher Pinsel sorgt oft für ein natürlicheres Finish.

  • Großflächiges Nachpudern über Stunden:
    Mehrere Schichten übereinander können das Hautbild unruhig wirken lassen. Besser: Haut zwischendurch sanft abtupfen und dann sparsam nachpudern.

  • Ein Puder für jede Situation:
    Loser Puder ist auf dem Schminktisch praktisch, unterwegs aber oft unhandlich. Gepresster Puder ist mobil, kann jedoch sichtbarer wirken, wenn zu viel verwendet wird.


Erprobte Tipps für ein ebenmäßiges, nicht zugepudertes Finish

  • Tragen Sie Puder nur dort auf, wo Sie ihn wirklich brauchen, häufig reicht die T-Zone.
  • Für ein natürliches Ergebnis etwas Puder auf den Pinsel geben, abklopfen und lieber in zwei dünnen Schichten arbeiten als in einer dicken.
  • Bei trockener Haut kann es genügen, nur glänzende Bereiche leicht zu mattieren statt das ganze Gesicht zu pudern.
  • In Bereichen mit feinen Linien oder Fältchen weniger Produkt verwenden und besonders sorgfältig verblenden.
  • Wenn Sie unsicher sind, testen Sie losen Puder zunächst zuhause und nutzen Sie gepressten Puder als kompakte Ergänzung.

Kurz zusammengefasst

Loses und gepresstes Puder haben denselben Zweck, unterscheiden sich aber im Einsatz. Loser Puder ist besonders fein, eignet sich gut zum Fixieren und für ein zartes, natürliches Finish. Gepresster Puder ist kompakt, praktisch für unterwegs und eignet sich, um schnell zu mattieren. Welche Variante besser zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Alltag, Ihrem Hauttyp und dem gewünschten Look ab. Viele kombinieren beide Formen.


Häufig gestellte Anschlussfragen

Mattiert loser Puder stärker als gepresster Puder?
Das hängt weniger von der Form, sondern von der Zusammensetzung und der aufgetragenen Menge ab. Beide können mattieren, loser Puder wirkt oft etwas subtiler, weil er sich feiner verteilen lässt.

Eignet sich Puder auch ohne Foundation?
Ja, loser und gepresster Puder können auch allein verwendet werden, um Glanz zu reduzieren und das Hautbild leicht zu ebnen. Das Ergebnis wirkt dann meist sehr natürlich.

Welcher Puder ist besser für empfindliche Haut?
Entscheidend ist die Formulierung, nicht die Form. Achten Sie auf möglichst reduzierte Inhaltsstoffe und testen Sie neue Produkte zunächst vorsichtig.

Kann ich Puder mit einem feuchten Schwämmchen auftragen?
Das ist möglich und führt meist zu mehr Deckkraft und einem dichteren Finish. Bei gepresstem Puder sollte der Schwamm nur leicht angefeuchtet sein, damit die Oberfläche nicht verhärtet.

Was ist der Unterschied zwischen losem und gepresstem Puder?

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