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Wo platziere ich Highlighter für einen frischen Glow?

Strahlender Teint: Wo Sie Highlighter platzieren, um frisch und wach auszusehen

Ein gut gesetzter Highlighter lässt Ihr Gesicht in Sekunden frischer wirken – ohne aufwendiges Make-up. Entscheidend ist weniger das Produkt selbst, sondern vor allem, wo und wie Sie es auftragen. Im Folgenden geht es darum, welche Gesichtspartien sich besonders eignen, wie Sie unterschiedliche Texturen sinnvoll nutzen und welche Platzierung für einen natürlichen Glow sorgt – statt für einen speckigen Film.


Die Idee hinter Highlighter: Licht gezielt lenken

Highlighter soll nicht einfach „glitzern“, sondern Licht reflektieren. Er kommt auf Stellen, die ohnehin natürlich vom Licht getroffen werden. So wirkt das Ergebnis stimmig, die Gesichtszüge werden betont, ohne dass man auf den ersten Blick „Highlighter“ erkennt.

Typische Highlighter-Zonen:

  • Wangenknochen: betont die Kontur und lässt das Gesicht frischer erscheinen
  • Brauenbogen: hebt die Augenpartie optisch an und öffnet den Blick
  • Innerer Augenwinkel: nimmt Müdigkeit aus dem Blick
  • Nasenrücken (dezent): kann das Gesicht optisch strecken
  • Amorbogen (über der Oberlippe): verleiht einen leichten „Plumping“-Effekt
  • Mittig auf dem beweglichen Lid: bringt die Augen subtil zum Strahlen

Grundregel: Highlighter gehört nur dorthin, wo Sie etwas hervorheben möchten – nicht großflächig ins ganze Gesicht.


Step-by-Step: So setzen Sie Highlighter für einen natürlichen Glow

Für ein alltagstaugliches Ergebnis hilft eine klare Reihenfolge:

  1. Teint vorbereiten
    Pflegen Sie Ihre Haut wie gewohnt und tragen Sie anschließend Foundation, BB-Creme oder nur Concealer auf – je nachdem, wie stark Sie ausgleichen möchten.

  2. Textur wählen

    • Creme- oder Flüssig-Highlighter: wirkt meist weicher und natürlicher, besonders bei normaler bis trockener Haut.
    • Puder-Highlighter: eignet sich gut für Misch- oder leicht ölige Haut und erlaubt sehr präzise Platzierung.
  3. Wangenknochen betonen
    Highlighter oberhalb des Wangenknochens auftragen – etwa dort, wo sich beim Lächeln das Licht fängt. Anschließend sanft nach außen zu den Schläfen verblenden, damit keine Kante entsteht.

  4. Augenpartie zum Strahlen bringen
    Einen Hauch Highlighter direkt unter den höchsten Punkt der Augenbraue und in den inneren Augenwinkel setzen. Das öffnet den Blick und nimmt „Müdigkeit“ aus den Augen.

  5. Lippen subtil hervorheben
    Ein kleiner Tupfer auf dem Amorbogen – also der Wölbung über der Oberlippe – lässt die Lippen definierter und etwas voller erscheinen, ohne aufdringlich zu wirken.

  6. Optional: Nasenrücken und Lidmitte
    Wer mag, setzt einen sehr feinen Strich entlang des Nasenrückens und einen Tupfer in die Mitte des beweglichen Lids. Beides gut verblenden, damit der Effekt dezent bleibt.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

  • Zu viel Produkt auf einmal
    Highlighter lässt sich leicht aufbauen, aber schlecht wieder „wegnehmen“. Starten Sie sparsam und steigern Sie nur, wenn der Effekt noch fehlt.

  • Falsche Platzierung bei öliger Haut
    Wenn Stirn oder T-Zone ohnehin stark glänzen, dort besser keinen zusätzlichen Highlighter setzen. Sonst wirkt der Teint schnell fettig statt frisch.

  • Grober Glitzer im Alltag
    Stark glitzernde Texturen lassen die Haut unruhig erscheinen und betonen Unebenheiten. Für einen frischen, gepflegten Glow sind feine Schimmerpartikel deutlich angenehmer.

  • Unzureichendes Verblenden
    Harte Kanten lassen Highlighter sofort geschminkt und künstlich aussehen. Mit Pinsel, Schwämmchen oder den Fingerspitzen immer weich ausblenden, bis Übergänge kaum sichtbar sind.


Erprobte Tipps für einen Glow, der wie gute Haut wirkt

  • Textur an den Hautzustand anpassen
    Bei trockener Haut sind cremige Formeln meist im Vorteil; sie verschmelzen besser mit der Haut und setzen sich weniger in trockenen Stellen ab.

  • Porenfreundliche Platzierung
    In Bereichen mit deutlich sichtbaren Poren, etwa seitlich neben der Nase, eher zurückhaltend mit Schimmer umgehen. Highlighter lenkt dort schnell den Blick auf Unebenheiten.

  • Tageslicht-Check
    Wenn möglich, das fertige Make-up einmal im Tageslicht prüfen. So sehen Sie sofort, ob der Glow harmonisch wirkt oder ob Sie etwas ausblenden oder abpudern sollten.

  • Highlighter als bewussten Blickfang setzen
    Verwenden Sie ihn gezielt: auf den Wangenknochen, um das Gesicht zu modellieren, an den Augen für einen wachen Blick oder an der Lippenkontur für mehr Definition.


Kurz zusammengefasst

Highlighter wirkt am schönsten, wenn er wie ein natürlicher Lichtreflex aussieht. Setzen Sie ihn gezielt auf Wangenknochen, Brauenbogen, inneren Augenwinkel, Amorbogen und – wenn es zu Ihrem Gesicht passt – dezent auf Nasenrücken und Lidmitte. Entscheidend sind: sparsame Dosierung, gründliches Verblenden und eine Textur, die zu Ihrem Hauttyp passt. Dann bleibt der Glow frisch und modern statt überladen.


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