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Wie kann ich Concealer verwenden, um das Gesicht zu konturieren oder zu highlighten?

Wie kann ich Concealer verwenden, um das Gesicht zu konturieren oder zu highlighten?

Mit Licht und Schatten: So nutzen Sie Concealer zum Konturieren und Highlighten

Concealer kann deutlich mehr als nur Augenringe abdecken. Mit der richtigen Technik lässt sich das Gesicht optisch formen, frischer wirken und bestimmte Partien lassen sich betonen. Für alle, die keine komplette Contouring-Routine möchten, ist Concealer eine alltagstaugliche Alternative. Hier steht im Fokus, wie Sie mit wenigen Handgriffen Konturen setzen, Highlights schaffen und typische Fehler vermeiden.


Concealer als Formgeber: Warum Licht und Schatten so viel ausmachen

Das Gesicht wirkt durch Licht und Schatten plastisch. Helle Bereiche treten optisch hervor, dunklere wirken zurückgesetzt. Genau dieses Prinzip liegt beim Konturieren und Highlighten zugrunde.

Concealer eignet sich dafür gut, weil er:

  • hautähnlich wirkt
  • sich gut einarbeiten lässt
  • punktuell eingesetzt werden kann

Mit einem etwas helleren Concealer setzen Sie Highlights, mit einem etwas dunkleren schaffen Sie weiche Konturen. Das Ergebnis wirkt oft natürlicher als stark ausgeprägtes Contouring mit speziellen Produkten. Für den Alltag ist das häufig ausreichend.


Schritt für Schritt: So arbeiten Sie mit hellem und dunklem Concealer

1. Vorbereitung der Haut

  • Gesicht reinigen und pflegen
  • Eine leichte Tagespflege oder, wenn gewünscht, eine Foundation auftragen
  • Concealer immer erst danach verwenden

2. Highlighting mit hellem Concealer

Wählen Sie einen Ton, der etwa eine Nuance heller ist als Ihre natürliche Haut.

Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen MAC Studio Fix 36 HR Smooth Angles Concealer NW11 (7 ml).

Typische Highlights:

  • Unter den Augen: in einem umgedrehten Dreieck unterhalb des inneren Augenwinkels, nicht nur als schmaler Strich
  • Nasenrücken: ein schmaler Streifen in der Mitte, nicht bis ganz zur Nasenspitze
  • Stirnmitte: ein kleiner Bereich oberhalb der Augenbrauen
  • Kinnmitte: ein kleiner Punkt in der Mitte des Kinns
  • Am Mund: etwas über dem Lippenherz, um die Oberlippe optisch zu betonen

Alles mit einem Schwämmchen, Pinsel oder den Fingern sanft ausblenden, bis keine klaren Ränder mehr sichtbar sind.

3. Konturieren mit dunklerem Concealer

Nutzen Sie dafür einen Concealer, der etwa eine bis zwei Nuancen dunkler ist als Ihr Teint und zum Unterton Ihrer Haut passt.

Typische Konturen:

  • Wangen: entlang der natürlichen Schattenlinie unterhalb der Wangenknochen Richtung Ohr
  • Stirn: am Haaransatz, um die Stirn optisch etwas zu verkleinern
  • Nase: sehr fein seitlich am Nasenrücken, wenn die Nase schmaler wirken soll
  • Kieferlinie: entlang der Kieferkontur, um mehr Definition zu schaffen

Auch hier gilt: Weich verblenden, bis keine harten Linien mehr sichtbar sind.


Typische Stolperfallen: und wie Sie sie vermeiden

  • Zu starke Farbkontraste: Sehr helle oder sehr dunkle Töne wirken schnell maskenhaft. Bleiben Sie nah an Ihrer natürlichen Hautfarbe.
  • Zu viel Produkt auf einmal: Arbeiten Sie lieber in dünnen Schichten und tragen Sie bei Bedarf nach.
  • Schlecht verblendete Ränder: Deutliche Linien lassen das Gesicht unnatürlich aussehen. Übergänge sollten fließend sein.
  • Nicht an den Hauttyp angepasst: Sehr trockene Haut braucht eher cremige Texturen, fettigere Haut eher leichtere, haltbare Formulierungen.

Alltagsnahe Tipps für ein frisches, konturiertes Ergebnis

  • Konzentrieren Sie sich im Alltag auf wenige Zonen: Wangen, unter den Augen und etwas Kinn reichen oft aus.
  • Nutzen Sie Tageslicht, wenn möglich. So sehen Sie am besten, wie stark der Effekt ist.
  • Verblenden Sie immer in Richtung Haaransatz und nicht nach unten, damit das Gesicht optisch nicht nach unten gezogen wirkt.
  • Fixieren Sie bei Bedarf mit wenig transparentem Puder, vor allem an Stellen, die zum Glänzen neigen.
  • Fotografieren Sie Ihr Ergebnis einmal mit Blitz und einmal ohne. So erkennen Sie, ob der Concealer zu hell oder zu intensiv wirkt.

Kurz zusammengefasst

Concealer ist ein vielseitiges Tool. Er kaschiert nicht nur, sondern eignet sich auch zum Konturieren und Highlighten. Helle Töne lassen Bereiche frischer und präsenter wirken, dunklere setzen weiche Schatten und schaffen mehr Definition. Für ein natürliches Ergebnis sind passende Nuancen, sparsame Dosierung und sorgfältiges Verblenden entscheidend. So kommen die Gesichtszüge subtil zur Geltung, ohne aufwendige Contouring-Routine.


Häufig gestellte Fragen

Sollte ich zuerst Foundation oder zuerst Concealer für Contouring nutzen?
Meist wird Foundation zuerst aufgetragen und Concealer danach, um Konturen und Highlights gezielt zu setzen. Nur bei sehr leichter Abdeckung können Sie Concealer auch solo verwenden.

Eignet sich flüssiger oder cremiger Concealer besser zum Konturieren?
Flüssige Texturen wirken oft natürlicher und sind leichter zu verblenden. Cremige Varianten decken stärker und brauchen sorgfältiges Ausblenden, damit keine Ränder bleiben.

Empfehlung: Unsere Kosmetikexperten empfehlen Jane Iredale PureMatch Liquid Concealer 13W (5 ml).

Kann ich mit nur einem Concealer-Ton konturieren?
Für ein klares Spiel aus Licht und Schatten sind mindestens zwei Töne sinnvoll: ein heller zum Highlighten und ein etwas dunklerer zum Konturieren.

Wie stark sollte Contouring im Alltag sichtbar sein?
Im Alltag wirken dezente, weiche Schatten meist am harmonischsten. Die Gesichtszüge sollten definierter aussehen, ohne dass einzelne Produktlinien erkennbar sind.

Wie kann ich Concealer verwenden, um das Gesicht zu konturieren oder zu highlighten?

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