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Welche Art von Concealer ist für den Alltag im Büro geeignet und welcher für Fotos oder besondere Anlässe?

Concealer im Büro vs. für besondere Anlässe: So treffen Sie die richtige Wahl

Im Büro wünschen sich die meisten einen unaufgeregten, frischen Look: Augenringe etwas gemildert, Rötungen beruhigt – aber bitte ohne sichtbar geschminkten Effekt. Für Fotos, Events oder Abend-Make-up gelten andere Regeln: Hier darf der Teint ebenmäßiger, die Deckkraft höher und die Haltbarkeit kompromisslos sein.

Zwischen „man sieht nichts, aber es wirkt“ und „makellos und fototauglich“ liegen vor allem Unterschiede in Textur, Deckkraft und Finish. Im Folgenden geht es darum, welche Concealer sich für den Arbeitsalltag bewähren – und welche für besondere Anlässe die bessere Wahl sind.


Natürlicher Büro-Look: Was ein Concealer im Arbeitsalltag leisten sollte

Im Job wirkt ein gepflegter, zurückhaltender Look meist am stimmigsten. Der Concealer soll:

  • müde Augen optisch ausgleichen
  • leichte Rötungen und Unreinheiten mildern
  • sich nicht in Fältchen sammeln
  • einen langen Arbeitstag möglichst unauffällig durchhalten

Geeignet sind dafür vor allem:

  • Flüssige Concealer mit leichter bis mittlerer Deckkraft
    Sie lassen sich gut ausblenden, verschmelzen leichter mit der Haut und wirken dadurch weniger „geschminkt“.

  • Creme-Texturen mit natürlichem Finish
    Besonders angenehm, wenn die Partie unter den Augen eher trocken ist. Sie liegen weicher auf und betonen Trockenheitsfältchen weniger.

  • Leicht aufhellende Nuancen
    Ein Ton, der nur minimal heller ist als der eigene Hautton, lässt den Blick wacher erscheinen, ohne diesen harten, abgesetzten Rand zu erzeugen.

Im Büroalltag ist ein neutrales Finish am unkompliziertesten – weder extrem matt, das schnell trocken und flach wirken kann, noch stark glänzend, das im Laufe des Tages speckig aussieht.


Bühne frei: Concealer für Fotos, Events und besondere Momente

Sobald Kameras, Kunstlicht oder Blitz ins Spiel kommen, verschieben sich die Prioritäten. Licht schluckt Feinheiten, gleichzeitig treten Unebenheiten auf Fotos deutlicher hervor. Das macht andere Concealer-Eigenschaften wichtig:

  • Höhere Deckkraft
    Mittel bis stark deckende Concealer gleichen Rötungen, Augenringe und Unreinheiten deutlich zuverlässiger aus. Was im Spiegel fast ein bisschen „zu perfekt“ wirkt, sieht auf Fotos oft ideal aus.

  • Langanhaltende, eher festere Texturen
    Sie sind weniger rutschig, halten Wärme, Schweiß und lange Abende besser aus und brauchen meist weniger Korrektur zwischendurch.

  • Mattes bis leicht satiniertes Finish
    Übermäßiger Glanz wird auf Bildern schnell als Schweiß oder Öl wahrgenommen. Ein eher mattes oder nur dezent strahlendes Finish wirkt gleichmäßiger und ruhiger.

  • Farbkorrektur bei Bedarf
    Pfirsich- oder roséfarbene Concealer neutralisieren bläuliche Schatten oft besser als ein reiner Hautton. Gerade unter den Augen für Fotos ein Vorteil.

Wichtig ist, im Hinterkopf zu behalten: Was im Tageslicht ein Hauch „overdone“ wirkt, kann unter Blitzlicht genau den gewünschten Effekt liefern.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Einige Probleme treten immer wieder auf – unabhängig davon, wie teuer das Produkt ist:

  • Zu viel Produkt unter den Augen
    Die Haut wirkt schnell trocken, pastig und älter, als sie ist. Weniger Produkt, dafür sorgfältiger eingearbeitet, sieht fast immer besser aus.

  • Zu helle Nuance
    Besonders auf Fotos entsteht sonst der berühmte „Panda-Effekt“: deutlich hellere Halbkreise unter den Augen, die sich vom Rest des Gesichts abzeichnen.

  • Falsches Finish für die Situation
    Stark glänzender Concealer bei Events: auf Bildern schnell ölig.
    Extrem matte, trockene Texturen im Büro: lassen den Blick müde und hart erscheinen.

  • Ungeeignete Kombination mit Pflege
    Sehr reichhaltige, ölige Augenpflege unter einem langhaftenden Concealer führt häufig dazu, dass er rutscht, sich absetzt oder fleckig wird.


Erprobte Tipps für einen alltagstauglichen und fotofesten Concealer-Look

Für den Büroalltag:

  • Pflegen Sie die Augenpartie, lassen Sie die Pflege aber ein paar Minuten einziehen, bevor der Concealer folgt.
  • Arbeiten Sie mit wenig Produkt und klopfen Sie es mit Finger oder Schwämmchen ein, statt zu reiben.
  • Puder nur dort einsetzen, wo es nötig ist – zum Beispiel direkt in der Lidfalte oder unter den Augen, wenn der Concealer dort schnell creast.

Für Fotos und besondere Anlässe:

  • In Schichten arbeiten: zwei dünne Schichten wirken glatter und halten besser als eine dicke.
  • Concealer gezielt platzieren, nicht flächig: nur dort, wo wirklich mehr Deckkraft gebraucht wird.
  • Stärker deckende Concealer mit einem sehr feinen, transparenten Puder fixieren, um Haltbarkeit und Foto-Tauglichkeit zu steigern.
  • Den fertigen Look im Tageslicht prüfen und, wenn möglich, ein Testfoto mit Blitz machen. So lassen sich Glanz, Grauschleier oder Farbunterschiede früh erkennen.

Kurz zusammengefasst

Für den Büroalltag sind flüssige oder cremige Concealer mit leichter bis mittlerer Deckkraft und natürlichem Finish am praktischsten. Sie gleichen aus, ohne aufzufallen.

Für Fotos, Events und Abend-Make-up darf die Deckkraft höher, die Textur haltbarer und das Finish eher matt oder satiniert sein – idealerweise in dünnen Schichten aufgebaut und sorgfältig fixiert.

Am Ende entscheiden Textur, Nuance und Dosierung darüber, ob Concealer im Alltag unsichtbar unterstützt oder auf Bildern für einen rundum stimmigen, ebenmäßigen Teint sorgt.


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